Herzenspost

Cosmic Healing nach Anke Evertz ist eine tiefgehende Transformationsmethode, die auf körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene wirkt. Im Mittelpunkt stehen geführte Imaginationsreisen, durch die ein tiefer Zugang zum eigenen Bewusstsein sowie zum Körper- und Seelenbewusstsein entstehen kann.

Ich nehme aus meiner Cosmic Healing Ausbildung einen wertvollen Methoden-Koffer mit, der Menschen dabei unterstützen kann, Körper, Geist und Seele wieder mehr in Einklang zu bringen. Grundlage dieser Arbeit sind innere Bilder, aufsteigende Emotionen und intuitives Wissen. Dadurch können unbewusste Ursachen sichtbar werden und sich auf sanfte Weise wandeln.

Um die Arbeit mit Cosmic Healing besser greifbar zu machen, möchte ich einige dieser Werkzeuge vorstellen.

Um die Arbeit mit Cosmic Healing besser greifbar zu machen, möchte ich einige dieser Werkzeuge vorstellen:

Die Heilpyramide – ein geschützter Raum der Heilung

Die Heilpyramide bildet häufig den Ausgangspunkt einer Sitzung. Sie ist ein energetischer Raum der Heilung, in dem Themen betrachtet und transformiert werden können. In diesem Raum stehen geistige Helfer und Heiler unterstützend zur Seite. Oft dient die Heilpyramide dazu, Energiekörper und Chakren zu reinigen und den Menschen auf die weitere innere Reise vorzubereiten. Bereits dabei können sich erste Spannungen und Blockaden lösen.

Beispiel:
H. kommt mit innerer Unruhe und starker Erschöpfung in die Sitzung. Der erste Weg führt in die Heilpyramide, wo wir geistige Heiler bitten ihre Chakren und ihr ganzes System zu reinigen. Durch die energetische Reinigung entsteht mehr Ruhe im System und H. kann im weiteren Verlauf leichter Zugang zu den tieferen Ursachen ihres Themas finden.

Organreisen – die Sprache des Körpers verstehen

Psychosomatische Beschwerden drücken sich seit jeher in unsere Sprache aus. Wir kennen Redensarten wie „Etwas schlägt mir auf den Magen“, „Mir geht die Galle über“ oder „Mir bleibt die Luft weg“. Diese Redewendungen zeigen, dass der Körper Erfahrungen, Emotionen und Belastungen speichert – besonders dann, wenn sie nicht verarbeitet werden konnten. Psychisch-seelische Belastungen, emotionale Konflikte und Stress werden im Körpergedächtnis gespeichert und können sich in körperlichen Symptome und Organbeschwerden äußern. In Organreisen treten wir mit dem Körperbewusstsein in Kontakt und erkunden, welche Botschaften hinter Beschwerden oder Symptomen liegen können.

Beispiel:
R. möchte seinen Beschwerden im Bereich der Lunge auf den Grund gehen. Während der Reise zeigt sich eine starke innere Blockade – er kann sich partout nicht entscheiden ob er in den rechten oder in den linken Lungenflügel gehen soll. Dieses Muster sich nicht entscheiden zu können, kennt er auch aus seinem Alltag. In der weiteren Arbeit zeigte sich eine tieferliegende Ursache: ein früheres Leben, wo er in einem Wald lebte, indem ein Feuer ausbrach. Er konnte sich nicht entscheiden, ob er bleiben oder gehen sollte, bis es zu spät war und nur noch eine Höhle blieb, wo er sich zurückzog und dort von den Rauchgasen erstickt starb. Als das gesehen, gelöst und geheilt ist, ist der Weg in der Lunge wieder frei und R. kann auch wieder freier atmen.

Angstkokons & innere Kinder – abgespaltene Gefühle integrieren

Hinter Ängsten, emotionalen Verletzungen oder wiederkehrenden Reaktionen stehen oft abgespaltene innere Anteile. Diese entstehen meist in Situationen, in denen wir emotional überfordert waren und keinen sicheren Umgang mit unseren Gefühlen gefunden haben. Sie sind oft Schutzprogramme, um einen Schmerz nicht zu fühlen und irgendwie doch mit einer Situation zurecht zu kommen. In Cosmic Healing zeigen sich solche Anteile häufig symbolisch – etwa als Angstkokons, abgespaltene Anteile oder innere Kinder. Ziel ist es, diesen Anteilen wieder Sicherheit, Aufmerksamkeit und Integration zu ermöglichen.

Beispiel:
K. hat Angst vor Konfrontation. Wir bitten diese Angst sich zu zeigen und rufen sie in den geschützten Raum der Heilpyramide. Sie zeigt sich als ein Kokon mit Eisenstacheln. Mit einem beschützenden Begleiter an ihrer Seite ist es K. möglich sich dem Kokon zu nähern. Im Kokon befindet sich ein kleines Mädchen, das sich in einer dunklen Ecke verkrochen hat. Es fühlt sich traurig und alleine. Behutsam nähert sich K. dem Mädchen, spricht mit ihm und kann es schließlich in die Arme nehmen und aus dem Kokon hinaustragen. Um dieses innere Kind zu wandeln und zu heilen, fluten wir es. Dabei geben wir die Führung an „höheren Instanzen“, die Seele oder die göttliche Quelle ab und bitten um Wandlung und Heilung. Daraufhin kann K. ihr inneres Kind in sich aufnehmen. Durch die behutsame Integration entsteht für K. spürbar mehr innere Stabilität und Selbstsicherheit.

Zeitloops – wiederkehrende Muster erkennen und lösen

Zeitloops zeigen sich als Muster, die sich immer wieder im Leben wiederholen oder Blockaden, die sich nicht auflösen lassen, obwohl man vielleicht schon viel dazu getan hat und die dennoch noch nicht geklärt und geheilt sind. Die Ursache dazu kann im jetzigen oder in einem früheren Leben liegen. Wir nutzen unsere schöpferische Gabe um das Muster durch neue Erfahrungen und innere Ressourcen aufzulösen und zu überschreiben.

Beispiel:

L. trifft wichtige Entscheidungen immer wieder aus Angst und bereut ihre Wahl später. Während der Sitzung zeigt sich zunächst eine prägende Erinnerung aus ihrer Jugend. Dahinter liegt jedoch ein tieferes Muster von Unsicherheit und Misstrauen in die eigene Intuition, dessen Wurzel sich in einem früheren Leben zeigt. Anschließend gehen wir noch weiter zurück in der Zeit in ein früheres Leben, wo sie einem Anteil in sich begegnet, der mit ihrem inneren Wissen und ihrer natürlichen Klarheit verbunden ist. Dieses Gefühl wird Schritt für Schritt mit früheren Erfahrungen verknüpft und schließlich in die Gegenwart integriert, wo L. das neue Gefühl und das Vertrauen in sich selbst mit in ihren Alltag nehmen kann.

 

Aufstellungen auf Seelenebene – verborgene Dynamiken sichtbar machen

Die Aufstellungsebene auf der Seelenebene ist ein kollektives Informationsfeld, wo alles gespeichert ist und in dem Beziehungen, Verstrickungen und unbewusste Dynamiken sichtbar werden können. Im Gegensatz zum klassischen Familienstellen gibt es hier keine räumlichen Begrenzungen, wenn es darum geht Menschen, Ahnen und Seelen auf die Aufstellungsebene zu rufen. Mit diesen Akteuren zeigt sich bereits ein erstes Bild und eine Dynamik zum aufgestellten Thema. Der Schlüssel zur Lösung besteht häufig darin, die Ursache in Form einer Gestalt oder eines Symbols zu rufen und diese in Wandlung zu bringen, sodass die Liebe wieder im System fließen kann.

Beispiel:

A. trägt sich mit dem Gedanken auszuwandern, fühlt sich aber zerrissen zwischen bleiben und gehen. Wir stellen das Thema auf der Aufstellungsebene auf und bitten alle Familienmitglieder und Ahnen, die von diesem Themen betroffen sind, auf die Aufstellungsebene. Es zeigt sich eine Flüchtlingsthematik aus dem 2. Weltkrieg, sowohl in der mütterlichen wie auch in der väterlichen Linie.

Dann rufen wir die Ursache auf die Aufstellungsebene. Sie zeigt sich als mächtige dunkle Täter-Gestalt, die in sich erstarrt ist. Fluten als Schritt der Wandlung und Heilung lässt die Ursache unberührt. Erst die Frage, was ihn zum Täter hat werden lassen, bringt Bewegung. Es zeigt sich, dass er einst selber Opfer war bevor er zum Täter wurde. Jetzt erst und in mehreren Schritten wird Wandlung und Vergebung möglich – Vergebung der Opfer für den Täter und Vergebung des Täters für sich selbst. Danach können sich Opfer und Täter in Umarmungen begegnen. Mit der Versöhnung kann endlich die Liebe im System fließen.

Die hier vorgestellten Werkzeuge geben nur einen kleinen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten von Cosmic Healing. Jede Sitzung verläuft einzigartig und orientiert sich an dem, was sich im jeweiligen Moment zeigen möchte. Oft liegt der Schlüssel zur Veränderung bereits in uns – manchmal braucht es nur einen geschützten Raum und eine achtsame Begleitung, um ihn wiederzufinden. Wenn du dich davon angesprochen fühlst oder mehr darüber erfahren möchtest, melde dich gerne bei mir.

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